Hallöchen Frau Herzler, Wie geht es Ihnen? ich arbeitete seit meinem Abschluss bei NE - Natürliches Erleben gGmbH, in einer Jugendeinrichtung für minderjährige Flüchtlinge, welche zu Beginn meines ersten Tages noch in den Kinderschuhen war, also der erste Tag, war die Eröffnung des Jugendheims, alles musste organisiert und gestaltet werden...Der Start war mit 3 Jugendlichen und wuchs auf 19 Jugendliche an... Ich hatte zwei Bezugskinder und 3 in der Co. Betreuung und ich konnte Aufgaben erledigen, die sonst nur ein Sozialpädagoge macht(Hilfepläne schreiben, Hilfeplangespräche mit dem Jugendamt etc.)... und ab dem 1. Juni werde ich in einem weiteren Projekt mit Ergotherapie und Erlebnispädagogik arbeiten. Also ein wunderbarer Wechsel, kein Schichtdienst mehr, Mo - Fr arbeiten und außerhalb Projekte ( Erlebnispädagogik) begleiten. Seit Okt 2016 mache ich neben der Arbeit die Zusatzausbildung zum Heilpädagogen und im September zieht es mich wieder in das Ausland (3 Monate Arbeit Farmprojekt mit Kindern und Jugendlichen in Zentralamerika und dann für ein paar Monate Reisen in Südamerika und richtig spanisch lernen)..... So, ich hoffe, sie sind stolz auf eine ehemailge E1 Schülerin, die nicht immer alles punktgenau und wesentlich erledigte*grins*, aber mit Leidenschaft dabei ist!Liebe Grüße an alle Lehrer/innen und die neuen E-Schüler/innen, LG S. (Abschlussklasse 2015)

Hallo Frau Herzler, meine Ausbildung an Ihrer Schule zu absolvieren, war die beste Entscheidung, da ich dank meines Erlebens und Ihrer Arbeit sofort einen Job gefunden haben. Ich bin bei der Jugend und Sozialwerk GmbH angestellt und arbeite im Hort an der 10 GS. Privat hat sich auch was getan, ich bin jetzt Zweifacher Papa. 
Ich hoffe es geht auch Ihnen gut. 
Vielleicht sieht man sich mal wieder. Liebe Grüße René (Abschlussklasse 2016)

Hallo, wie geht es Ihnen und den restlichen Lehrkräften? Gern gebe ich Ihnen eine Rückmeldung, vielleicht gibt es ja auch mal die Möglichkeit sich mit den Lehrkräften und allen interessierten aus der Klasse E2 zu treffen und sich persönlich auszutauschen?
Ich habe nach Beendigung meiner Ausbildung, einige Vorstellungsgespräche wahrgenommen und auch bei allen ein Anstellungsangebot erhalten. Schlussendlich habe ich mich aber für die Diakonie Stadtmission Dresden entschieden und arbeite seit August 2016 in der Fachklinik Weinböhla. Es ist eine Rehabilitationsklinik zur Behandlung von Suchterkrankten Menschen, hier wurde ein neues Projekt gestartet in dem suchterkrankte Mütter/Väter mit ihrem/ihren Kindern ihre Therapie absolvieren können. Ich arbeite mit den Kindern aber auch mit den Müttern/Vätern intensiv zusammen. Die Kinder erleben eine Struktur wie im Kindergarten und mit den Suchtkranken Müttern/Vätern werden Ziele für die Zeit der Therapie erarbeitet und im Hilfeplan verankert. Alles in allem eine sehr interessante, lehrreiche und vor allem umfangreiche Arbeit. Ich bin sehr froh mich für dieses Projekt entschieden zu haben, die Möglichkeiten die ich in diesem Projekt habe wären mir mit Sicherheit in einem Kita der Stadt verwehrt geblieben. Ich hoffe ich konnte Ihnen einen kleinen Einblick gewähren :-) Viele liebe Grüße an alle Lehrkräfte die mich in der Ausbildung begleitet haben. S. (Abschlussklasse 2016)

Liebe Frau Herzler, wie in unserem persönlichem Gespräch bereits mitgeteilt, hatte ich mich bei der Stadt um eine "Alleinerziehenden Stelle" beworben und das hat super geklappt! Meine durchschnittliche Arbeitszeit ist 7.30 -16 Uhr,7 Stunden und die Konditionen sind besser als bei meinen vorherigen Arbeitgebern als Krankenschwester. Die Chefin ist sehr nett und hat mir letzte Woche ein sehr positives Feedback gegeben, was ich auch der guten Ausbildung in Ihrer Schule zuschreibe. Ich fühle mich bestens vorbereitet auf den Berufsalltag, nur bei den Elterngesprächen fehlt mir noch die Routine, so jedenfalls mein Eindruck. Melanie (Abschlussklasse 2016)

Hallo, schön von Ihnen zu hören. Ich bin seit August 2015 bei der Stadt Radebeul angestellt und unterschreibe nächsten Monat meine Festanstellung. Die bekommt man nach zwei Jahren. Ich bin im Kindergarten als Springer tätig. Dabei habe ich aber eine feste Gruppe und eine in der ich dann aushelfe. Manchmal helfe ich dann auch im Obergeschoss aus.  Seit zwei Monaten bin ich verantwortlich für den "Tag der Jüngsten", welcher im Moment in der Probephase ist und fester Bestandteil werden soll. Hier bin ich für alle zwei und dreijährigen Kinder im Haus verantwortlich und hab zwei Kolleginnen die mich dabei unterstützen. Mir macht die Arbeit Riesenspaß und ich habe keine Sekunde bereut, diesen Schritt gegangen zu sein. Auch wenn es manchmal sehr stressig ist. Aber dafür ist es schön auf Arbeit zu kommen und die Kinder freuen sich oder malen schöne Bilder. Liebe Grüße und einen schönen Tag Carina (Abschlussklasse 2015)

.....anbei möchte ich mich gern im Namen von St. und mir zurückmelden. Uns geht es natürlich gut. Wie Sie es sicher bereits erahnen, arbeiten wir beide immer noch an der Janusz-Korczak-Schule in Dresden. St in der jetzigen 8.Klasse und ich in der 9. Klasse. Die Arbeit ist jeden Tag aufs neue schön, interessant und total abwechslungsreich.  Viele Grüße St. u. A. (Abschlussklasse 2016)

 

 

Schüler/innen berichten

 

Die angehenden Erzieherinnen und Erzieher erhalten vielseitige Möglichkeiten, ihr persönliches Engagement einzubringen und den Unterricht mitzugestalten. Hier sind nur einige Beispiele aufgeführt:

Theaterstück

Seit Bestehen der Schule ist es Tradition, dass am letzten Schultag vor Weihnachten ein Theaterstück aufgeführt wird. Das 2. Ausbildungsjahr erhält im Rahmen des LF5-Unterrichts die Aufgabe, ein Stück selbst zu erarbeiten (Titel, Text, Planung, Requisiten, Kulissen, Kostüme, Technik, usw.) und aufzuführen.

Bereits gegen Ende des 1. Ausbildungsjahres besprachen wir Thema, Aufgabenteilung und mögliche Ressourcen. Am schwierigsten war es, für alle gleichzeitig Aufgaben zu finden, die umsetzbar waren, zumal der Text noch geschrieben werden musste. Auch die technische Umsetzung brachte die eine oder andere Schwierigkeit mit sich, was Film-/Tonschnitt betraf. Einige Ideen entwickelten sich erst im Laufe des Projektes, manches wurde verworfen und neu gestaltet oder umgeschrieben.

Einen Tag vor der Premiere stand die Generalprobe an. Wir richteten den Raum für die Zuschauer (Schüler und Lehrer der Schule) ein und bauten das Bühnenbild auf. Alle fassten mit an und holten Kulissen, Leinwände, Kostüme usw. aus dem Keller. Hier und da wurde noch etwas geändert oder optimiert, verschraubt oder bemalt. Die einzelnen Szenen wurden mit kompletten Kostümen, Requisiten und Umbau des Bühnenbildes durchgespielt. Der Zeitplan passte, die Technik funktionierte. Kleine Unsicherheiten im Text versprachen eine perfekte „Uraufführung“ am nächsten Tag.

Allerdings machte uns der Vorhang Kopfzerbrechen. Er war aus mehreren Stoffbahnen zusammengenäht und entsprechend groß und schwer. Wir wollten ihn wie im Theater auf- und zuziehen, fanden aber keine geeignete Befestigung. Unsere Hoffnungen schwanden, alle dachten über Alternativen nach. Schließlich fragten wir das 3. Ausbildungsjahr um Rat. Sie hatten selbst im Jahr zuvor ein tolles Theaterstück aufgeführt und gaben den entscheidenden Hinweis. Der Vorhang war gerettet!

Dieses Projekt war in seiner Gesamtheit so umfassend und anspruchsvoll, dass wir uns als Klasse bzw. auch Einzelpersonen intensiver miteinander beschäftigten und ganz andere Seiten und verborgene Talente voneinander kennenlernten. Sandra

 

Erdbeerherz

Auslöser war eine Frage unseres Klassenlehrers Herrn Roth: „Wollen Sie sich als angehende Erzieher*innen sozial engagieren? Und wenn ja, wie?“

Wir als Klasse E5 waren uns schnell einig, eine Geldsumme zu sammeln und diese anderen Menschen zu spenden.

Mit viel Liebe zum Detail organisierten wir einen Basar. Unsere kulinarischen Köstlichkeiten fanden reißenden Absatz. Den Erlös spendeten wir zu einem Teil dem Sonnenstrahl e.V. für eine „Mut - Perlenkette“ und zum anderen dem Copiii Europei Verein, einem rumänischen Verein mit deutschen Partnern, welcher sich für völkerverbindende Sozialarbeit engagiert. Unser Klassenlehrer unterstützte uns dabei tatkräftig.  

Zur Übergabe der Spende an den Sonnenstrahl e.V. besuchten wir die Kinderkrebsstation des Uniklinikums Dresden. Dort erfuhren wir von weiteren Projekten des Vereins. Uns begeisterten die Herzen, die von verschiedenen Künstlern gestaltet wurden. Wir wollten unbedingt auch so ein Herz, als Symbol für unsere Schule, für unsere Ausbildung, als Anregung für Gespräche und Zwischenmenschlichkeit, als Zeichen unseres Engagements für andere Menschen.

Anfangs erschien uns die Kaufsumme des Herzens unerreichbar, dennoch gingen wir es an. Zwei weitere thematische Basare und eine Spendenaktion bei unserem Theater folgten. Schon Ende des 2. Ausbildungsjahres hatten wir die Summe – Dank fleißiger Basarbesucher und großzügiger Spenden unseres Klassenlehrers – zusammen.

Die feierliche Übergabe fand am 28.08.2018 auf dem Gelände der DAA statt. Seit dem ziert ein warmrotes Erdbeerherz den Eingangsbereich unserer Schule. Als Klasse E5 sind wir sehr stolz darauf, einen Sonnenstrahl in die Leben krebskranker Kinder schicken zu können. Mit dem Spendengeld können Kreativangebote innerhalb der Krebstherapie für Kinder finanziert werden. Weiterhin wird das Geld genutzt, um Integrativangebote für Geschwisterkinder umzusetzen, um Familien krebskranker Kinder zu entlasten.

Wir bedanken uns für die Unterstützung der DAA Fachschule für Sozialwesen und natürlich auch bei unseren Familien, bei allen Spender*innen und Mitgestalter*innen!

 

Das Buddelei-Fest

In der DAA werden auch Schüler und Schülerinnen von den Philippinen zu Altenpflegern und Altenpflegerinnen ausgebildet. An einem Freitag zogen unbekannte Gerüche durch das Schulgebäude. Unsere Klasse erhielt eine Einladung zum „ Buddelei-Fest“. Fragend schauten wir uns an, keiner hatte von diesem Fest schon einmal was gehört. Eine wichtige Bedingung wurde an uns gestellt: Bitte ordentlich die Hände waschen. Gesagt-Getan!

Pünktlich zur vereinbarten Zeit erschienen wir mit Blumen als Gastgeschenk und sauberen Händen im vereinbarten Raum. Und waren überrascht. Eine lange Tafel mit Essen. Traditionelles  Essen von den Philippinen. Es gab Reis, Nudeln in verschiedenen Ausführungen, Hühnchen, Schweinefleisch und Obst und unterschiedliche Gemüsesorten. Alles sah unglaublich lecker aus.

Wir wurden an die Tafel gebeten und jeder suchte sich seinen Platz. Mit einem Gebet wurde das Fest eröffnet. Nun wurde uns das Essen erklärt, denn gegessen wurde mit den Fingern. Ohne Besteck. Das war auch für manche von uns eine Herausforderung. Aber mit Hilfe und Anleitung der Philippinen schafften die leckeren Happen den Weg in unsere Münder. Wir unterhielten uns und ließen uns den Hintergrund des Festes erklären.

Die Tradition des Buddelei-Festes findet man seit vielen Jahren in den Kreisen der philippinischen Armee. Hier sitzen vom General bis zum einfachen Soldaten alle an einem Tisch und essen. Damit wird symbolisiert- Alle sind gleich, jedem Dienstgrad wird die gleiche Wertschätzung entgegen gebracht. Heutzutage finden in vielen Familien auf den Philippinen diese Buddelei-Feste statt, damit sich alle beisammen sind und auch diejenigen sich satt essen können, die nicht so viel haben. Denn jeder bringt mit was er kann.

Nachdem wir uns alle satt gegessen, verabschiedeten wir uns und der Unterricht ging weiter. Nochmals vielen Dank dafür. Es steckte viel Arbeit und Mühe dahinter. Und es war sehr schön,  mehr über eine andere Kultur zu erfahren. Liane

 

Einer meiner schönsten Tage im zweiten Lehrjahr der Erzieherausbildung, war unsere Theateraufführung im Dezember 2016. Eine monatelange Planung lag hinter  uns. Wir sammelten damals viele Ideen, diese brachten wir auf Papier und rucki zucki stand unser Thema. Wir als Klasse arbeiteten super gut zusammen und jeder packte mit an. Um so näher der Tag der Aufführung kam, um so schlimmer wurde die Aufregung. Schließlich wussten wir, wie viel Publikum wir haben werden. Der Tag der Generalprobe war ein einzigstes durcheinander, manche Dialoge saßen noch nicht im Kopf, einige kleine Passagen wurden kurzfristig noch geändert. Am liebsten hätten wir alle die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Aber nein, wir waren uns sicher, wir schaffen das zusammen. Am 21.12.2016 war es so weit, wir konnten nun allen unser eigenes selbst kreiertes Werk zeigen. 

Was waren wir aufgeregt. Wir schnatterten wie wild und versuchten uns gegenseitig zu beruhigen. Der Puls stieg von Minute zu Minute immer höher. Kurz vor um 10 konnten alle Schüler, Lehrer und Angestellten von der DAA ihre Plätze einnehmen. Natürlich wagten wir einen Blick am Vorhang vorbei und das Herz schlug immer doller. Punkt um 10 Uhr standen wir alle auf unseren Plätzen und es ging los. Alles lief 1000 mal besser wie bei der Generalprobe, Gott sei dank. Wir hatten total viel Spaß und freuten uns sehr, als wir unsere erste Vorstellung hinter uns hatten. Der Applaus vom Publikum zeigte uns, dass wir was tolles auf die Beine gestellt haben. Wir waren total stolz auf uns. M.

 

Einen nachhaltig wirkenden Tag an der DAA...

stellt für mich der Besuch des Krematoriums Meißen dar. Sicherlich fand dieser Besuch nicht in den Schulungsräumen der Schule statt, aber gerade darum erscheint mir der Tag besonders. Das Team der DAA ermöglichte bisher einige Besuche auswärtiger Institutionen, und jeder davon trug etwas zu unserem Wissen und zu unserer Entwicklung bei. Ich persönlich schätze aber Besuche vor Ort, im alltäglichen Umfeld, mehr. Von daher geht meinerseits ein großes Dankeschön dafür an die Schule, ihren Schülern solche Ausflüge zu ermöglichen. Ein besonderer Dank gilt hierbei Frau Hehne, einer Lehrerin der DAA, die diesen Ausflug sehr behutsam, feinfühlig und rücksichtsvoll begleitete.

Nun fragt man sich als Leser vielleicht, warum Auszubildende der Erzieherausbildung ein Krematorium besuchen. Das erscheint nachvollziehbar, und sicher war auch nicht jedem von uns Schülern sofort eine Einordnung möglich. Aber man muss nicht lange nachdenken um herauszufinden, wie wichtig die Frage nach dem angemessenem Umgang mit dem Tod ist. Er gehört zum Leben und betrifft unter Umständen auch schon die Kleinsten unter uns, und wir als Erzieherauszubildende haben uns eben dieser Aufgabe verschrieben, mit den Kleinsten in unserer Gesellschaft zu arbeiten.

Sei es das Haustier, welches verstirbt, Oma, Opa, Onkel, Tante, oder im schlimmsten Fall ein Elternteil oder Geschwister... Kinder müssen in dieser besonderen Situation besonders aufgefangen werden. Dazu bedarf es ErzieherInnen, die über ein hohes Maß an Empathie sowie ein grundlegendes Wissen über unser aller letzten Weg besitzen. Nur wer selbst fühlt, selbst erlebt und sich stetig weiterentwickelt, stetig offen für Erfahrungen ist, kann andere Menschen stützend begleiten. Darum erscheint es mir persönlich sehr wichtig, während der Ausbildung an Sachverhalte herangeführt zu werden, die man selbst privat vielleicht niemals aufgreifen würde.

Mit all den kleinen und großen Fragen, die sich aus diesem Besuch ergeben haben, ließ uns die Lehrerschaft nicht allein. Anschließend fand, wie auch bei anderen Events, eine Reflexion statt. Jeder einzelne Schüler hat seine ganz individuelle Art der Verarbeitung, genau wie jedes Kind unterschiedlich reagieren wird. Und ebenso achtsam wie wir durch den Besuch des Krematoriums mit betroffenen Kindern und Familien umgehen werden, geht die DAA mit ihren Auszubildenden um. Es werden Fragen erörtert, evaluiert und philosophiert. Diese Gespräche finden in ruhiger Atmosphäre den richtigen Rahmen und werden nicht erzwungen.

Eine Bereicherung stellt der Besuch des Krematoriums Meißen in jedem Fall dar und hätte nirgendwo besser als vor Ort stattfinden können. Vielen Dank dafür! R.

 

Mein schönster Tag im 2. Lehrjahr

Wenn ich an das vergangene Schuljahr 2016/17 denke, kommen mir sofort mehrere Highlights in den Sinn. Da wäre zum einen die Aufführung unseres Theaterstücks „9 1/2“ im Dezember 2016 oder das gemeinsame zelebrieren des „boodle fight“ mit der philippinischen Klasse des Hauses oder aber der Besuch im Krematorium Meißen vor knapp einer Woche...

Allerdings gab es einen Tag, der alle anderen bei weitem übertraf. Es war der 27. März diesen Jahres, ein Montag, als um ca. 12 Uhr mein Smartphone schellte und mich aus dem Unterricht riss. Am anderen Ende der Leitung, meine Freundin & ein neuer Lebensabschnitt: die Geburt unseres ersten Kindes stand kurz bevor! Zurück im Klassenzimmer trafen mich die neugierigen Blicke meiner Mitschüler: „Und ist es soweit?“, „Geht's los?“ oder einfach nur „Und?“ schienen diese mich zu fragen... Voller Vorfreude & mit leicht wackligen Beinen verkündete ich die frohe Botschaft, packte meine Sachen und begab mich hastig zum Auto. Noch immer die vielen und lieben Glückwünsche meiner Klasse im Ohr düste ich los...ein neues Leben „vor Augen“ ;) F.

 

Wir sind da und starten durch...

... die Neuen (bald Erzieherinnen und Erzieher, E5). Insgesamt sind wir 27 Schülerinnen und Schüler und ganz schön gespannt, aufgeregt und ein wenig nervös, was wir in den kommenden drei Jahren alles neues lernen werden. Drei Sachen sind aber sicher: wir versuchen, unser Bestes zu geben, auch wenn es bestimmt manchmal ganz schön anstrengend wird, das Team von Lehrerinnen und Lehrern wird uns unterstützen und ihr werdet immer mal wieder etwas von uns hören.

Plastisches Gestalten einzelner Paragraphen des SGB VIII (KJGH)

Die Begeisterung von Schülerinnen und Schülern für Paragraphen und Gesetzgebung ist in der Regel nicht groß. Aus diesem Grund lernten die Schülerinnen und Schüler der E3 die Paragraphen nicht aus den Gesetzesbüchern, sondern versuchten, sich den Inhalt durch plastisches Gestalten in Gruppenarbeiten zu erarbeiten. Herausgekommen sind dabei neben tollen inhaltlichen Arbeiten, auch kleinere und größere Kunstwerke, dessen Inhalt sich somit auch bedeutend besser merken und in die Praxis umsetzen ließ.

Besuch des Landtages "Expertenanhörung zum Entwurf des neuen sächsischen Schulgesetzes"

Das seit den 90er Jahren in Sachsen geltende Schulgesetz wird zurzeit überarbeitet und evtl. reformiert. Die Schülerinnen und Schüler der E3 und E4 der Schule für Sozialwesen nutzten die Chance, um hautnah mitzuerleben und zu verfolgen, wie sich der Prozess einer gesetzlichen Neuregelung gestaltet. Nach drei Stunden Teilhabe am Expertenausschuss gab es viele neue Eindrücke, Sichtweisen und die Erkenntnis, dass parlamentarische Arbeit eine eindeutig fördernde, fordernde und anstrengende Tätigkeit ist.

Besuch des Krematoriums Meißen

Einen würdigen Abschluss fand die Thematik Sterben, Tod und Trauer im Lernfeld 6 " Mit kritischen Lebensereignissen umgehen" in der letzten Schulwoche im Juni 2016. Die Klasse E 3 besuchte das Sächsische Bestattungswesen Meißen GmbH/ Krematorium. Die Führung erfolgte unter der hervorragenden Leitung durch Mitarbeiter des Bestattungsinstitutes.

Begleitend zum Unterricht erweiterten die Schüler ihr bereits erworbenes Wissen z.B. über:

  • Symbole
  • Sitten, Gebräuche, Traditionen im historischen Kontext
  • Verhalten bei Eintritt des Todes/ 1. Leichenschau
  • Bedeutung 2. Leichenschau
  • Bestattungsarten/ Bestattungsgeschichte
  • Friedhofswesen
  • Einweisung zur Pflege( Erstversorgung, kosm. Arbeiten)
  • Sterblichkeitsstatistiken/ Diskussion zu Lebensrisiken
  • Techn. Ablauf der Feuerbestattung
  • Umweltschutz/ Betriebswirtschaft...( vgl. Krematorium Meißen/ Ethikunterricht)

Ein besonderer Dank gilt Herrn Schaldach und den Mitarbeitern die einen bewegenden Einblick in die Arbeit eines Bestattungsinstitutes/ Krematoriums gegeben haben.

M.A. Sylvia Hehne; Fachlehrerin

Messe "Karriere-Start" Dresden

Am 22.01. - 24.01.16 fand in den Messehallen Dresden die alljährliche Veranstaltung für Aus- und Weiterbildungssuchende statt. Auch die DAA Dresden als Anbieter für kaufmännische Umschulungen, Ausbildung Altenpflege und Erzieher beteiligte sich mit einem Informationsstand. Wie im letzten Jahr fanden sich im Gesundheits-und Sozialpädagogik-Bereichs zahlreiche Schüler/innen, die sowohl in der Vorbereitung als auch in der Durchführung mit großem Engagement und Freude mitwirkten:

Sabine:

Ich selber hatte zwei geplante Schülergruppen und bin spontan noch bei einer dritten mit eingesprungen. Die erste Tour verlief richtig gut. Die vier Jungen waren sehr interessiert und wollten auch ihre Fragen loswerden. Sie hatten eine konkrete Vorstellung von dem was sie wollten, waren aber zudem auch offen für andere bzw. neue Ideen. Die zweite Gruppe dagegen war schwieriger. Zum einen gab es eine sprachliche Barriere (Kinder anderer Nationalitäten, die mich bzw. den Aussteller schwer/kaum verstanden haben; auch anders herum gab es Schwierigkeiten mit dem Verstehen) und zum anderen die große Unlust der fünf Jungen. Ich habe versucht selbige zu animieren, Fragen zu stellen und zu schauen, ob sie evtl. noch andere Ideen für einen Berufswunsch finden können. Leider sahen sie keinen Sinn darin, bzw. waren sie der Meinung, da sie gerade mal in der 9. Klasse sind, wäre es noch nicht wichtig. Auch nachdem Fachkräfte von dem Stand und ich sie darauf hingewiesen haben, dass jetzt schon Bewerbungen laufen für 2017 war es ihnen egal. Das fand ich sehr schade, da auch die Fachkräfte an den Ständen auf die Jungen zugegangen sind. Gut gelungen ist mir meiner Meinung nach, dass ich die Gruppen gut geführt und ihnen dabei auch die Chance gegeben habe, schon nach Ständen Ausschau zu halten, die sie später noch besuchen können oder wollen. Zugleich habe ich sie animiert Fragen zu stellen und den Blick für neue Möglichkeiten zu öffnen. Schwierig fand ich, wie schon erwähnt, die zweite Gruppe, da mir von Anfang an Unlust und "Null Bock-Stimmung" entgegen kam und auch meine Versuche bei anderen Ständen Interesse zu wecken, leider nicht angenommen wurden. Bei einem nächsten Einsatz würde ich wieder so herangehen, wie dieses Mal. Mich gut vorbereiten und vorher auch meine Touren ablaufen. Da ich die Gruppenzusammenstellung nicht beeinflussen kann, würde ich mir beim nächsten Mal noch etwas mehr Zeit nehmen, um nach den Interessen der Schüler zu fragen, sodass wir auf dem Weg ggf. an einem Stand anhalten, welcher mehr deren Interesse weckt.

Romy:

Meine Aufgabe war es, die mir zugeteilten Schüler sicher, vertrauensvoll und sinnvoll über das Messegelände zu begleiten. Damit dies umsetzbar wurde war es nötig, sich im Vorfeld mit dem Objekt sowie den eingetragenen Ständen der Liste vertraut zu machen. Nachdem ich die Schüler persönlich in Empfang nehmen konnte und wir uns einander vorstellten, glich ich mit den Jugendlich zunächst die Angaben bzw. Informationen die mir zur Verfügung standen, ab. Durch das Erklären des Vorhabens und der gemeinsamen Einigung wie wir uns im Falle des Verlierens verhalten entstand eine vertrauliche Atmosphäre. Ich begleitete die Schüler zu den bereits vereinbarten Terminen und stellte den Stand des Unternehmens kurz vor. Vor Ort versuchte ich hilfreich bei der Gesprächseröffnung zur Seite zu stehen und Fragezeichen im Gesicht der Schüler zu ausformulierten Fragen an die Repräsentanten umzuformen. Für gelungen erachte ich die Übergabe der Schüler. Da die anwesende Lehrerin mit dem Sortieren von insgesamt drei Schulklassen unter Druck stand bot ich ihr an, meine Schüler selbständig in den hinteren Reihen zusammenzusuchen. Dieses Angebot nahm sie gern an. Somit stand ich unmittelbar vor meiner Gruppe und konnte diese aus dem riesigen Pulk Menschen zunächst in eine ruhigere Ecke bringen. Meiner Meinung nach war das Verhältnis recht schnell ein gutes, denn Frederike berichtet mir umgehend von ihrem mangelndem Selbstvertrauen und die Jungs der Gruppe ließen sich ebenso umgehend auf Gespräche mit mir ein. Verloren haben wir in der Gruppe niemanden, da wir reihum gut aufeinander Acht gaben. An den Ständen wurde es schwieriger, da sich die Schüler nur schwer zu Fragen abholen ließen. Ich war öfter in der Situation, die Schüler animieren zu müssen und die Unternehmer in die handelnde Rolle zu bitten. Nach und nach legte sich die Aufregung der Schüler und sie zeigten sich kooperativ. Bis auf ein Mädchen, welches unbeirrt mit offenem Mund ihren Kaugummi jedem uns begegnendem Menschen präsentierte. An dieser Stelle musste ich mich geschlagen geben, denn sie hat überhaupt nicht verstanden wofür das alles gut sein sollte. Es ist mir nicht gelungen Ehrgeiz und Interesse bei ihr zu wecken. Für gut gelungen sehe ich auch den Besuch der Ausweichstellen wie die Semperschule und die Berufsschule in Oschatz. Trotz das wir alle Pflichtstände bereits besucht hatten ließen sich die Schüler zusätzlich zu diesen Einrichtungen bewegen. Und zumindest ein Junge zeigte darüber Begeisterung und Interesse. Die von uns gewünschten Zettel zur Reflektion füllte meine Gruppe bereitwillig aus. Zur Übergabe zurück an die Lehrerin war es mir wichtig mich zu verabschieden und die Schüler direkt namentlich bei der Lehrerin zurück zu melden. Was würde ich beim nächsten Mal anders machen? Da mir die Messe bisher unbekannt war, würde ich bei einem nächsten Besuch mehr Vorabinformationen einholen. Zudem fände ich eine klarere Regelung für die begleitenden Schüler der DAA hilfreich, da wir doch einen Großteil der Zeit selbst verwirrt im Gebäude standen und nicht recht ein noch aus wussten. Es gab keine klare Absprache ob, zu welchem Zeitpunkt und wie wir während der Zeit im Objekt zugange sein können, dürfen, sollen. Auch als die Touren zu Ende waren gab es Unklarheiten darüber, ob wir bleiben sollen oder gehen können. Aber alles in allem hat es doch Spaß gemacht und war auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Vielen Dank dafür!

Ausflug zum Kletterpark Dresden Bühlau

Am Dienstag, den 16.06.2015, sind wir, die Klasse E2, zum Kletterpark Dresden Bühlau aufgebrochen. Dort angekommen wurden wir mit der richtigen Kletterausrüstung ausgestattet und es ging zuerst zur Einweisung. Bevor wir aber losklettern durften, musste ein Übungsparcour absolviert werden, indem wir unter Beweis stellen mussten, dass wir uns richtig absichern. Endlich war es soweit und wir durften allein viele verschiedene Parcours in unterschiedlichen Höhen absolvieren. Mit Geschick und Mut galt es die verschiedenen Wege zu überwinden. Entweder über hängende Balken zu balancieren, Seilbahnen zu überwinden oder aber über Strickleitern zu klettern.
Dies war sehr anstrengend, hat aber dennoch sehr viel Spaß gemacht und wir gingen zufrieden nach Hause.